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Wieso war der Islamist auf freiem Fuß, obwohl er als extrem gefährlich galt? Hatten die Sicherheitsbehörden das Berliner Gericht ausreichend informiert? Im Innenausschuss zum CSD-Anschlag gab es darauf keine Antworten. Von D. K. Mäurer.
Innenausschuss im Bundestag tagt zu CSD-Anschlag in Berlin
Etwa eine Woche ist der Terroranschlag auf den Christopher Street Day in Berlin her. Die Wut und Trauer ist groß. Die queere Community hat der Opfer der Tat gedacht. Auch vor dem Roten Rathaus versammelten sich Menschen im Gedenken.
In einigen Städten stehen an den kommenden Wochenenden CSD-Paraden an. Nach dem Anschlag in Berlin sind viele Organisatoren besorgt. Polizei und Veranstalter überprüfen noch einmal ihre Sicherheitskonzepte. Von Carolyn Wißing.
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CSD-Attentäter Abdul B. wollte nach Mauretanien auswandern und sich dort wohl einem radikalen Prediger aus Berlin anschließen. Wird das westafrikanische Land zum neuen Tummelplatz für Europas Dschihadisten? Von J. Diehl, F. Flade und R. Lehberger.
Der Attentäter von Berlin kam im Mai frei - ein Schöffengericht glaubte ihm, sich vom IS losgesagt zu haben. Doch Recherchen von NDR, WDR und SZ zeigen, wie verbunden Abdul B. mit der Terrormiliz war. Von J. Diehl, F. Flade, R.Lehberger.
Der mutmaßliche Attentäter vom Berliner CSD hatte sich früh radikalisiert. Als Konsequenz aus dem Anschlag will Familienministerin Prien Programme stärken, die solche Jugendliche aus dem Extremismus zurückholen sollen.
Nach dem Anschlag am Rande des CSD in Berlin werden Verschärfungen im Polizeirecht und im Strafrecht diskutiert. Worum geht es genau und welche Forderungen sind wirklich umsetzbar? Von Antonetta Stephany und Björn-Hendrik Otte.
Ermittler finden Bekennervideo nach Anschlag beim CSD
Drei Tage nach dem CSD-Anschlag in Berlin haben Ermittler auf dem Handy von Abdul B. ein Video mit Bekenntnis zur Terrormiliz "Islamischer Staat" entdeckt. Es zeigt eine vermummte Person - mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich um den Tatverdächtigen.
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Drei Tage nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin haben Ermittler auf dem Handy des Tatverdächtigen Abdul B. ein Video mit Bekenntnis zur Terrormiliz "Islamischer Staat" entdeckt. Ob das Video den 21-Jährigen selbst zeigt, ist noch unklar.
Diskussion über schärfere Gesetze nach CSD-Anschlag
Nach dem Anschlag auf den CSD dringen Innenminister und Unionspolitiker auf schärfere Regeln für Gefährder. Die SPD will "alle Instrumentarien" prüfen. Das BKA zählt bundesweit Hunderte islamistische Gefährder.
Obwohl der mutmaßliche CSD-Attentäter von den Behörden als "Hochrisikoperson" eingestuft wurde, war er auf freiem Fuß. Innenminister Dobrindt plädiert daher dafür, die Bewegungsfreiheit von Gefährdern einzuschränken - bis hin zur Präventivhaft.
Nach Recherchen von NDR, WDR und SZ bewertete ein BKA-Analysetool den mutmaßlichen Attentäter vom Berliner CSD schon Wochen vor dem Anschlag als "Hochrisikoperson". Wie umfassend wurde Abdul B. von den Behörden überwacht?
Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD gibt es in vielen Städten Mahnwachen. Vertreter der queeren Community warnen davor, die Tat zu instrumentalisieren. Man werde nicht zulassen, dass nun Hass gegen Muslime geschürt werde.
Schon kurze Zeit nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin kursierten in den Sozialen Netzwerken Bilder und Videos zu dem vermeintlichen Täter. Doch sie waren falsch - und machten Unbeteiligte zu Verdächtigen.
Nach dem mutmaßlich islamistischen Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin hat Kanzler Merz Konsequenzen angekündigt. CSU-Chef Söder will über das Thema Staatsbürgerschaft sprechen. Das Justizministerium bremst.
Trauer, Entsetzen und weitere Ermittlungen nach Anschlag auf Berliner CSD
Reaktionen auf CSD-Anschlag
Michael Götschenberg, ARD Berlin, zur Diskussion über Konsequenzen nach Anschlag auf CSD
Kolja Schwartz, SWR, zu den Ermittlungen nach Anschlag auf den CSD in Berlin
Der Extremismus-Berater Thomas Mücke beschreibt den mutmaßlichen CSD-Attentäter als "freundlich", aber ausweichend in Bezug auf seine ideologischen Einstellungen. Am Ort des Anschlags in Berlin bietet die Polizei ein Betreuungsangebote für Menschen an.
Nach dem Anschlag auf den CSD hat der Generalbundesanwalt die Ermittlungen übernommen - obwohl der mutmaßliche Täter tot ist. Wer ist wofür zuständig? Wie geht es weiter? Ein Überblick von Frank Bräutigam und Kolja Schwartz.
Der mutmaßliche CSD-Attentäter war als Islamist bekannt, verurteilt - und trotzdem auf freiem Fuß. Nun wird Kritik am Umgang der Behörden laut - Politiker fordern ein schärferes Strafrecht.
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